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Die großen Bronzezeit-Grabhügel: gewachsen mit jedem neuem Grab
Die Blütezeit der großen, die Landschaft prägenden Grabhügel ist hierzulande die ältere Bronzezeit (1800–1000 vor Chr.). In der Regel sind 
diese Hügel nicht in einem Guss entstanden, sondern in vielen Phasen. Die älteste Bestattung solch eines Grabhügels ist meistens 
bronzezeitlich. Manchmal bilden aber auch ein oder mehrere Steinzeitgräber den Kern. Das Baumaterial der Hügel, Gras- oder Heidesoden, 
spricht für eine weitgehend entwaldete Umgebung. Die Toten wurden in voller Kleidung und deren Zubehör sowie mit oft zahlreichen Beigaben 
in gespaltenen und ausgehöhlten Stämmen, den Baumsärgen, bestattet. Manchmal waren die Erhaltungsbedingungen so gut, dass sogar Holz und 
Wollkleidung intakt blieben.
Landschaft um Albersdorf und das Gieselautal mit bestehenden oder nachweisbaren, heute verschwundenen Grabhügeln, überwiegend aus der 
Bronzezeit
großer Grabhügel, bestehend
kleiner Grabhügel, bestehend
großer Grabhügel, verschwunden
kleiner Grabhügel, verschwunden
Albersdorf
Gieselau
Skizze eines Grabhügels mit älterbronzezeitlichem Baumsarggrab und späteren Urnengräbern. Nach H. Hammon, verändert
Grabhügel bei Schafstedt, Ausgrabungsskizze von 1906 mit den damals erkannten zwei Bauphasen des Hügels, Steinkreisen und drei Gräbern.
Weitgehend ausgegrabener Grabhügel bei Röst (1989): Steinpackung eines Baumsarges und Steinkreisreste. In der Hügelschüttung (hinten) sind 
noch die Spuren der Soden erkennbar.
Der 1937 ausgegrabene “Galgenberg” in Itzehoe weist besonders viele Gräber und Aufschüttungsphasen auf.
Bronzezeitliche Siedlung mit Grabhügeln (Entwurf und Zeichnung H. Paulsen)
Unberührter Großgrabhügel bei Arkebek
Die Einrichtung dieses Raumes wurde von Prof. Dr. h.c. Günther Fielmann getragen.

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