Über 5000jährige "Amazonenaxt" aus Bargenstedt


Auerochsenschädel und Lackprofil


Holzbearbeitung der Steinzeitbauern


Im Untergeschoss: Thema Grab und Kult


Bernsteinkabinett

Unsere feste
Ausstellung

Neu: alle Ausstellungsposter im Bild!
Aktuell: Sonderausstellung / Termine

Das Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen im historischen Albersdorfer Bahnhofshotel ist das einzige überwiegend archäologische Museum an Schleswig-Holsteins Westküste.

Wir haben uns auf die Betreuung von Schulklassen und Gruppen spezialisiert. Wer davon profitieren will, sollte sich frühzeitig anmelden.

In drei Ausstellungsräumen des Erdgeschosses ist die Besiedlungsgeschichte der Region und ihre Beziehung zur Umwelt dargestellt. Informative große Ausstellungsposter und originale Fundstücke halten sich die Waage und werden durch Modelle und Computeranimationen und -quiz ergänzt.

Unsere Themenräume:

> Mensch und Umwelt in Eiszeitalter und früher Nacheiszeit

> Bäuerliche Kulturen der Jungsteinzeit und Bronzezeit und ihre Rohstoffgewinnung

> Geest und Küstenentwicklung in Eisenzeit und Frühmittelalter.

Höhepunkte der Ausstellung sind das riesige Lackprofil von Eiszeitschichten aus Schalkholz, der ungewöhnlich gut erhaltene Schädel eines Auerochsenstieres aus Barkenholm, ein urgeschichtlicher Einbaum sowie der rätselhafte Lochplattenofen von Weddinghusen – Ihre Phantasie ist gefragt!

Angeschlossen ist ein archäologischer "Basteltisch", an dem die Besucher selbst probieren können, wie man Felsgestein durchbohrt, wie man mit Feuerstein in Holz bohren kann und wie man Feuer macht.

Das Untergeschoss des Museums, von dem aus man auch ebenerdig in den Hof gelangen kann, ist vor allem dem Thema Grab und Kult in der Urgeschichte gewidmet. Den Anfang macht der umhegte Kultbezirk vom Dieksknöll bei Albersdorf, eine sensationelle Entdeckung aus dem Flugzeug von 1992. Grabbeigaben der Bauernsteinzeit und der Bronzezeit sowie Zeugnisse der Totenverbrennung aus der späten Bronze- und der Eisenzeit gruppieren sich um ein stark vergrößertes Modell der bronzezeitlichen Sonnenscheibe von Glüsing, eine genaue Nachbildung des Schalensteins von Bunsoh sowie um zwei weitere originale Schalensteine. Hier auch unsere Rekonstruktionen eines Großsteingrabes, einer Bestattung im Grabhügel, der Sonderausstellungsraum und das Bernsteinkabinett!

Im Museum darf man auch mal was anfassen und probieren. Wer es handfester möchte, dem sei ein Besuch im Archäologisch-Ökologischen Zentrum (AÖZA) empfohlen: 750 m zu Fuß durch den Wald. Das "Steinzeitdorf" ist sonntags nachmittags geöffnet. Jederzeit ist dort nach Anmeldung eine Gruppenführung möglich, am besten kombiniert mit einem Museumsbesuch.

Träger: AÖZA gGmbH, Bahnhofstr. 23

Museums-Startseite mit Navigationsrahmen (unten)  Aöza  Zurück © Volker Arnold, zuletzt geändert am: